In der Woche vom 09.06.2003 bis 15.06.2003 fand das große Fest zum Jubiläum der Stadt Böhlen statt. Für Sonntag, den 15.06.2003 wurden alle Vereine zu einem großen Festumzug eingeladen, der durch Böhlen führte. Schon vorzeitig trafen wir dazu unsere Vorbereitungen. So mussten wir z.B. unser Follow-Me-Fahrzeug bekleben. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung fiel uns die Entscheidung sehr schwer, wie wir uns nun daran beteiligen könnten. Es wäre sehr schwierig gewesen, ein komplettes Flugzeug durch die Straßen von Böhlen zu transportieren, weil wir dann wohl einige Häuschen umgerissen hätten – oder wohl eher andersherum. Deshalb bauten wir an unserem C42 die Tragflächen ab und zogen das  Ultraleichtflugzeug mit dem Auto. Schon die Hinfahrt war ein Spektakel da das Flugzeug auf dem Hänger ganz schön unruhig gewackelt hatte und wir natürlich Angst um unsere Maschine hatten.

Wie gewohnt waren wir etwas zu spät angekommen, so dass wir schon an vielen Teilnehmern vorbei mussten, was sehr schwierig war. Wir hatten Platz 32 zugeteilt bekommen und demnach mussten wir in den hinteren Bereich des Umzugs und verursachten erstmal einen Stau. Doch dann hatten wir unseren Platz gefunden und konnten uns einreihen. Klaus Ledig saß im Flieger und musste lenken Er hatte es von Allen am Besten denn er musste bei der Hitze nicht laufen. Im Zentrum von Böhlen war eine Tribüne aufgestellt, auf welcher von Moderatoren zu dem jeweiligen Verein, der gerade vorbeizog ein paar Worte gesagt wurden. Als wir „an der Reihe waren“ standen Vielen von uns Tränen in den Augen, denn die auf dem Flugplatz verbliebenen Freunde flogen mit allen verfügbaren Flugzeugen über Böhlen. Wirklich:  Wir heulten vor Glück und hatten alle eine wahnsinnige Gänsehaut. Wir waren stolz auf „unsere“ Stadt und unseren Verein. Viele Böhlener begrüßten uns mit Freude und Glückwünschen. Etliche kannten uns schon mit Namen und freuten sich riesig mit uns. Vielleicht war auch ein klein wenig Stolz auf den „eigenen Flugplatz“ dabei.Zum Schluss hatten wir dann noch ein kleines Problem, denn unser Bernd war mit dem Auto weg, denn wir hatten nicht so richtig verabredet, wie wir die Maschine wieder auf den Flugplatz bekommen. Aber auch das hatte sich dann noch geklärt.