Geschichte_03

Die Werkstatt verbessert sich

Schon mit Gründung der Modellbau- u. Segelfliegergruppe im Rahmen der FDJ - ab 1952 GST- wurde im Werksgelände ein geeigneter Werkstattraum zur Verfügung gestellt, in dem die Segelflieger sich mit Unterstützung der Werkstätten eine Schleppwinde mit einem ausreichend leistungsstarken Lkw-Motor vom Typ Ford V8 mit 90 PS aufbauten.

Auch der Bau von Teilen und die Reparatur von Gleitflugzeugen vom Typ SG3S wurden hier ebenfalls unter Leitung des ersten Werkstattleiters Rudi Billig durchgeführt. Hier erlernten die Flugschüler den Umgang mit Holz, Leim, Lacken und Bespannstoffen, um die Folgen von unsanften Landungen wieder beseitigen zu können.

Die steigende Mitgliederzahl und die wachsende Anzahl der Flugzeuge erforderte auch eine neue Werkstatt. Durch die Werkleitung wurde dafür wiederum eine Massiv-Baracke in Pulgar bereitgestellt und ausgebaut. Dadurch verbesserten sich die Bedingungen für die Reparatur und Instandhaltung der Flugzeuge und Geräte wesentlich.

Nachdem die neue Werkstatt in Pulgar fertig gestellt war, machte die technische Ausstattung und die größeren Platzverhältnisse auch kompliziertere Reparaturen an den Segelflugzeugen möglich, wie sie hier vom späteren Technischen Leiter Harald Müller ausgeführt werden Diese Werkstatt musste leider Ende der 60er Jahre, wegen einer geplanten Investition, aufgegeben werden. Aber das Werk ließ dafür eine stillgelegte Gleichrichterhalle des Tagebaus in Großdeuben als neue Werkstatt ausbauen. Dadurch verbesserten sich die Werkstattbedingungen nochmals.