Geschichte_19
Die Zielstellungen werden erweitertEnde 94 benannte sich der Verein in “Fliegerclub Böhlen e.V.“ um. Damit können sich alle Flugsportarten in eigenständigen Sektionen unter dem Dach des Böhlener Fliegerclubs bilden bzw. entwickeln.
1994 konnte eine Rundhalle (Stahlrohrbinder und Aluminium-Wellbleche)die im Böhlener Werk mit abgerissen wurde, auch mit durch Unterstützung von Sponsoren, auf dem Flugplatz als Halle für UL-Flugzeuge wieder aufgebaut werden. Die Stellplatzkapazität wurde sofort durch private UL-Besitzer genutzt.
1994 begannen die Aktivitäten zum Eröffnen einer zweiten Start- u. Landebahn. Da Starts auf der zwar wegen ihrer Ebenheit von allen Piloten gern genutzten Bahn 11/29 in Richtung Ost immer eine gewisse Lärmbelastung der Bewohner von Böhlen Nord bedeutet, wurde entsprechend der gegebenen Möglichkeiten die Richtung 06 / 24 ausgewählt.
Wiederum durch viel Eigeninitiative der Mitglieder sowie durch Sponsoren unterstützt, wurden die notwendigen umfangreichen Erdarbeiten durchgeführt und eine Gras-Landebahn geschaffen, die an den meisten Tagen (Windrichtung und Bodenzustand) genutzt werden kann.
1995 erhielt der Böhlener Flugplatz die Betriebsgenehmigung für diese Bahn durch die Luftfahrtbehörde. Gleichzeitig erhielt der Platz den Status eines Verkehrslandeplatzes zuerkannt. Damit muss er zu festgelegten Zeiten mit einem Flugleiter besetzt sein und für Starts und Landungen von Flugzeugen bis zu einem maximalen Abfluggewicht von 5,7 t zur Verfügung stehen.
In den folgenden Jahren nutzten viele Piloten aus allen Teilen Deutschlands die Möglichkeit zu Starts und Landungen auf dem Flugplatz Böhlen. Trotz erhöhter Flugbewegungen wurde die Lärmbelastung für die Böhlener Bürger geringer, da nur noch bei direktem Ostwind Starts in Richtung 11 über Böhlen hinweg erfolgten.


